Geschichte des Orientteppichs

Die Geschichte des Orientteppichs geht auf viele Jahrtausende zurück. Auch unsere Vorfahren hatten das Bedürfnis nach “Design”.

Schon unsere vorfahren hatten Felle von Tieren auf den Boden gelegt, um diesen angenehmer und wärmer zu machen. Diese wurden mit Mustern und Symbolen bemalt. Mit der Entwicklung der Knüpfkunst war es den Menschen möglich, auf gleicher Fläche, noch präzisere Muster und Symbole zu erstellen. Diese Teppiche wurden meist mit Schurwolle verarbeitet und mit in der Natur vorhandenen Farben gefärbt.

Die Teppiche wurden mit grösserer Präzision und mit mehr Farbvarianten geknüpft. Es entstanden kleinere Knüpfmanufakturen, die speziell auf Bestellungen, meist von Fürsten oder Shahs, Teppich hergestellt haben. Bei herumziehenden Nomaden war es (und ist es immer noch) „Mode“ seinen eigenen Teppich mit eigenen Stammessymbolen zu knüpfen, sodass diese sehr einfach gerollt und weitertransportiert werden konnten. Durch den verkauf der handgeknüpften Teppiche bekamen die Nomaden auch einen gewissen Wohlstand.

Heutzutage ist der Orient ohne Orientteppiche nicht vorstellbar. In vielfältigen Motiven und Symbolen werden Teppiche angeboten, meist basierend auf überlieferte Originale. Noch heute werden viele Stücke nach alten und traditionellen Motiven geknüpft. Diese gelten unter kennern als zeitlos. Der Kunde entscheidet seinen Stil.

Der berühmte Pazyrik-Teppich mit über 360’000 Knoten pro Qadratmeter entstand bereits vor 2’500 Jahren.Nach gleichem Vorbild wird Heute noch, meist in eigens dafür Eingerichteten Ateliers an tausenden Knüpfstühlen gearbeitet.  Eine Knüpferin während der Arbeit in der Türkei. Diese Arbeiten werden meist von qualifizierten und erfahrenen Knüpfern / Knüpferinnen durchgeführt.


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